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Warum verkaufen sich Windkraftanlagen in Polen so gut

2026-04-15 11:39:49
Warum verkaufen sich Windkraftanlagen in Polen so gut

Zur Entwicklung des polnischen Marktes: Das Land hat eine der dynamischsten Veränderungen seiner erneuerbaren Energielandschaft durchlaufen, wobei die Windenergie die führende Rolle spielt. Ende 2025 hatte die Onshore-Windstromerzeugungskapazität des Landes 11 GW erreicht – und diese 11 GW stellen bereits den größten Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Energiemix dar. Dies ist eine bedeutende Chance für Hersteller und Lieferanten von Windkraftanlagen; die treibenden Kräfte dieser Nachfrage müssen daher genau analysiert werden.

Eine nationale Verpflichtung zum Energiewandel

Die Energiewende in Polen ist bereits Realität und nicht mehr nur eine Vision. Das Land verfolgt ehrgeizige Ziele: bis 2030 sollen 5,9 GW Offshore-Windkraft installiert sein, bis 2040 sogar 18 GW. Diese Entwicklung wurde durch entschlossenes Handeln der Regierung beschleunigt. Das Offshore-Windgesetz, das 2025 verabschiedet wurde, beseitigt Investitionshemmnisse und schafft klare Rechtsgrundlagen für die Projektentwicklung. Die Regierung hat regulatorische Maßnahmen eingeführt, um politische Hindernisse zu überwinden – etwa wenn einzelne Bestimmungen vom Präsidenten vetoiert wurden – doch diese Maßnahmen wurden dennoch vorangetrieben. Umweltbehörden berücksichtigen Windenergie stärker als zuvor, und Verfahren werden vereinfacht, um Projektdauer zu minimieren.

Die Ergebnisse sind sichtbar: Erneuerbare Energien übertrafen im Jahr 2025 erstmals seit Beginn der Energiewende innerhalb eines einzigen Monats Kohlestrom. Auf Onshore-Wind entfielen 13,8 % der gesamten Stromerzeugung.

Starke wirtschaftliche Grundlagen

Windenergie in Polen ist nicht nur eine umweltfreundliche Lösung, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Die Investitionskosten im Zeitraum 2026–2040 werden voraussichtlich 150 Milliarden PLN betragen, während die Betriebs- und Wartungskosten 60 Milliarden PLN ausmachen werden; dies ergibt einen Gesamtwert des polnischen Onshore-Windmarktes von 214 Milliarden PLN. Auch Offshore-Windprojekte werden in großem Maßstab umgesetzt. Das Projekt Baltic Power (1.200 MW) soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Betrieb gehen, und Baltica 2 (1.500 MW) wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 ans Netz gehen. Eine weitere Offshore-Auktion im Dezember 2025 hat zusätzliche Kapazitäten in Höhe von 3,4 GW vergeben.

Das wirtschaftliche Argument hat im Laufe der Zeit nur an Gewicht gewonnen. Polnische Unternehmen sind derzeit im Bau-/Infrastruktursegment (mit 70–90 % des Projektwerts), im Betrieb und in der Instandhaltung (75 %) sowie in der Turbinentechnologie (die noch Wachstumspotenzial bietet) gut etabliert. Die Regierung möchte den lokalen Anteil maximieren und damit den polnischen Unternehmensanteil entlang der Wertschöpfungskette erhöhen.

Ein wachsender Markt mit echter Nachfrage

Der Zubau von Solar-PV-Anlagen hat in den letzten Jahren den von Windenergie übertroffen; Windenergie bleibt jedoch die größte erneuerbare Energiequelle im polnischen Stromerzeugungsmix. Bestehende Anschlussvereinbarungen für Onshore-Windenergie haben ein neues Potenzial von 9 GW an Onshore-Windkraft freigelegt, das bis 2030 voraussichtlich realisiert wird. In den nächsten 15 Jahren soll die Onshore-Windkapazität von derzeit rund 11 GW auf rund 34 GW steigen – vorausgesetzt, dass die jährlichen polnischen Kapazitätsinvestitionen im Onshore-Windsektor zwischen 1,5 und 2 GW liegen.

Wir verfügen über mehr als 18 GW an Projekten mit Genehmigung durch staatliche Energieerzeuger für Offshore-Anlagen; staatliche Erzeuger beteiligen sich bereits aktiv am Ausbau der installierten Windleistung, und es gibt Beispiele bedeutender Versorgungsunternehmensakquisitionen, z. B. PGE, das seinen Windparkbestand ausbaut. Wesentliche finanzielle Unterstützung und langfristige Planung.

Politische Unterstützung und langfristige Planungssicherheit

Die polnische Rechtsgrundlage für die Windenergieentwicklung ist gelegt. Eine Steigerung der Kapazität hin zu einem hohen Potenzial ist möglich, indem die Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen vereinfacht werden. Eine GIS-Analyse zeigte, dass sich der Anteil der von Windparks belegten Fläche in Polen – bei einer Reduzierung des Mindestabstands zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäuden von der derzeit geltenden Regel von 10h (1.700 m) auf nur noch 700 m – von weniger als 1 % auf über 10 % der gesamten Landfläche erhöhen könnte. Die Regierung arbeitet zudem an internen Regelungen, um sicherzustellen, dass die Regionaldirektoren für den Umweltschutz ihre Arbeit stärker auf Investitionen in die Windenergie ausrichten.

Da die Marktgrundlagen für Windturbinen hervorragend sind, verkaufen sie sich gut in Polen. Das Land hat sich eindeutig für erneuerbare Energien entschieden, bietet eine gute wirtschaftliche Rentabilität, verfügt über eine große Projektliste und internationale sowie nationale Investoren investieren kontinuierlich in das Wachstum der Branche.

Seit 2009 ist Jiangsu DHC Environmental Si-Tech Co., Ltd. mit der Wind- und Solarkombinationslösung beschäftigt und bietet Windturbinensysteme, Solarenergiesysteme sowie LiFePO₄-Akkus für private und gewerbliche Kunden an.