Fallstudie: Flexible Solaranlagen-Lösung für die Yacht eines norwegischen Kunden
Am 26. Januar besuchte uns ein Kunde aus Norwegen, um seine Yacht mit einem Solarmodul-System auszustatten.
Er sagte, dass er im Winter gerne in Norwegen Ski fährt und im Sommer im Mittelmeer segelt. Daher kaufte er im vergangenen November seine erste Yacht und ließ am Kiel eine Unterwasserschutzbehandlung gegen Verschmutzung durchführen. Nun modernisiert er die Yacht: vollständiges Solarmodul-System für den Betrieb ohne Anschluss an das Stromnetz (off-grid) mit 230 V / 50 Hz, Edelstahl-Davits am Heck für den Dinky sowie ein Gestell für die Solarmodule. Außerdem erhält die Yacht einen neuen schwarzen Großsegel und einen neuen Genova. Zusätzlich wird eine neue Küche (Galley) mit sämtlichen Geräten sowie einer Klimaanlage eingebaut.

Es ist durchaus üblich, Solaranlagen auf Yachten zu installieren. Angesichts der räumlichen Einschränkungen auf Yachten stellt das flexible Solarmodul eine bessere Wahl als das starre Solarmodul dar. Einerseits erfordert die Montage des flexiblen Solarmoduls keine Halterungen und kann direkt aufgeklebt werden, wodurch die belegte Fläche reduziert wird. Andererseits eignen sich die biegbaren Eigenschaften des flexiblen Solarmoduls besser für die gekrümmte Rumpfform. Obwohl sein Wirkungsgrad tatsächlich nicht so hoch ist wie der eines starren Moduls, überzeugt es durch geringes Gewicht und vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Die Ermittlung der verfügbaren Fläche auf der Yacht ist eine vergleichsweise komplexe Aufgabe. Es muss sichergestellt werden, dass die Abmessungen des Produkts optimal an die verfügbare Fläche angepasst und diese möglichst vollständig genutzt wird. Wir empfehlen dem Kapitän, Kartonplatten zu verwenden, um die Platzierung der flexiblen Solarmodule auf der Yacht zu simulieren. Gleichzeitig nutzen wir Datenbild-Technologie, um Zeichnungen zu erstellen und die erforderliche Anzahl flexibler Solarmodule zu bestimmen.
Schließlich, nachdem der Kunde und wir den Plan weiter diskutiert und überarbeitet hatten, konnten wir eine Zusammenarbeit vereinbaren, und er sagte, dass er sich darauf freue, im Mai in See zu stechen.
