Fallstudie: 80-kW-Solaranlage im Vereinigten Königreich
Hintergrund der Rechtssache
Wie bereits erwähnt, haben wir einen Kunden im Vereinigten Königreich, dessen Möbelfabrik einen sehr hohen Stromverbrauch aufweist. Der Kunde verfügt derzeit bereits über eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 40 kW; diese reicht jedoch bei weitem nicht aus, um den täglichen Stromverbrauch des Kunden von 300 kWh zu decken. Daher benötigt der Kunde von uns die beste Lösung. Aufgrund der aktuellen Situation des Kunden haben wir eine hybride Wind-Solar-Anlage mit einer Leistung von 140 kW konzipiert. Aufgrund lokaler Vorschriften und der räumlichen Beschränkungen vor Ort (400 Quadratmeter Fläche) benötigt der Kunde jedoch als Alternative eine rein photovoltaische Anlagenlösung.

Analyse
Auf Grundlage der vorherigen Beschreibung und unter Berücksichtigung einer Entladetiefe von 95 % für die Hochspannungsbatterie muss die Batteriekapazität mindestens 315 kWh betragen. Der Kunde plant bereits den Kauf von zwei Lithium-Batteriesätzen mit jeweils 240 kWh Kapazität; diese Batteriekapazität ist daher ausreichend.
Der Kunde verfügt nun über eine Fläche von 400 Quadratmetern für die Installation von Solarpanelen. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern können maximal 40 kW Solarpanels installiert werden. Daher beträgt die gesamte Solareinspeisung 80 kW. Bei gutem Sonnenschein liegt die tägliche Stromerzeugung bei etwa 320 kWh, was genau ausreicht, um den täglichen Energiebedarf zu decken. Für dieses Konzept wählen wir weiterhin den Wechselrichter Solis S6-EH3P (75–125)K10-NV-YD-H. Dieses Konzept ist relativ einfach. Die Amortisationsdauer lässt sich berechnen, indem man Stromerzeugung und Stromverbrauch vergleicht.

Berechnung der Amortisationsdauer
Zunächst berechnen wir den Stromverbrauch des Kunden. Im Jahr gibt es etwa 250 Arbeitstage, an denen jeweils 300 kWh Strom verbraucht werden. Der jährliche Strombedarf beträgt daher 75.000 kWh. Das 80-kW-Solaranlagensystem im Vereinigten Königreich erzeugt üblicherweise 35.000 kWh Strom; die restlichen 40.000 kWh müssen nachts aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.
Laut einer Online-Recherche beträgt der Höchsttarif für Strom 23,22 Pence/kWh und der Niedrigtarif 11,74 Pence/kWh. Die Differenz zwischen Spitzen- und Niedrigtarif für gewerbliche Kunden beträgt 11,48 Pence/kWh.
Daraus ergibt sich die jährliche Einsparung wie folgt:
35.000 kWh (Solarstromerzeugung) × 23,22 Pence/kWh = 812.700 Pence
40.000 kWh (Netzbezug zum Niedrigtarif) × 11,74 Pence/kWh = 469.600 Pence
Gesamtkosten für Strom ohne Solaranlage pro Jahr: 75.000 kWh × 23,22 Pence/kWh = 1.741.500 Pence
Gesamtkosten pro Jahr mit Solaranlage und Netzbezug zum Niedrigtarif: 469.600 Pence
Jährliche Einsparung = 1.741.500 Pence – 469.600 Pence = 1.271.900 Pence (16.800 $)
Anhand der Installationskosten lässt sich leicht die Amortisationsdauer dieses Solarmodul-Systemkonzepts berechnen. Die Amortisationsdauer dieses Konzepts sollte 6–8 Jahre betragen.
