Anschlussanleitung für Wind-Solar-Hybrid-System
Da Solarmodule nachts oder an regnerischen Tagen keine Elektrizität erzeugen können, richten viele Menschen ihre Aufmerksamkeit auf kleine Windturbinen. Windturbinen sind kein neues Konzept, doch ihre Anwendung in privaten Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energie und in kleineren industriell-kommerziellen Projekten ist ein vergleichsweise neues Thema.
Als Vertriebsingenieur, der im Vertrieb von Systemen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien tätig ist, kenne ich die Anforderungen vieler Kunden, ihre praktischen Erfahrungen bei der Installation sowie die Schaltungsanschlusslogik verschiedener Installateure.
Derzeit gibt es zwei gängige Anschlussmethoden für wind-Solar-Hybridsystem die eine Möglichkeit besteht darin, die Windturbine mit dem netzgekoppelten Regler zu verbinden und direkt an den MPPT-Eingang des Hybrid-Wechselrichters anzuschließen. Die andere Möglichkeit besteht darin, die Windturbine über den netzunabhängigen Regler an die Batterie anzuschließen; anschließend kommuniziert die Batterie mit dem System-Wechselrichter.

Hinweise zur MPPT-Eingangsverbindung
1. Im Wind-Solar-Hybrid-System muss eine Batterie vorhanden sein.
2. Der Wechselrichter verfügt über die Funktion, den automatischen Spannungsmodus oder den Windenergiemodus zu deaktivieren.
3. Die Leistung der Windturbine muss geringer sein als die Nennleistung des einzelnen MPPT-Kanals des Wechselrichters.
4. Der Ausgangsspannungsbereich der Windturbine muss vollständig innerhalb des Arbeits-Spannungsfensters des MPPT liegen.
Hinweise zur Batterieverbindung
1. Die Ladespannung der Batterie im System muss mit der Ausgangsspannung des Reglers übereinstimmen.
2. Das Wechselrichtermodell des Kunden ist unbekannt; der Wechselrichter verfügt nicht über die Funktion, den automatischen Spannungsmodus oder den Windenergiemodus zu deaktivieren.

