Warum dreht sich Ihre Windturbine nicht?
Das Versagen einer Windturbine, sich zu drehen, kann durch mechanische Störungen, elektrische Störungen, Umweltfaktoren, Probleme mit dem Steuerungssystem oder Konstruktionsfehler verursacht werden. Im Folgenden wird ein Überblick über einige häufige Ursachen gegeben.
Mechanischer Ausfall
Lagerausfall: Lager sind zentrale mechanische Komponenten von windturbinen . Der Langzeitbetrieb von Windturbinen kann zu Problemen wie Verschleiß, unzureichender oder schlechter Schmierung, unsachgemäßer Montage oder Verformung des Lagergehäuses führen, was wiederum zu abnormalen Vibrationen und überhöhter Temperatur des Lagers führen kann. In schweren Fällen können Rotor und Stator aneinanderreiben, wodurch der Generator nicht mehr normal rotieren kann.
Getriebestörung: Das Getriebe ist dafür verantwortlich, den Langsamlauf der Windturbine in die für den Generator erforderliche Hochgeschwindigkeitsdrehung umzuwandeln. Ein langfristiger Betrieb unter hoher Last kann zu Zahnradverschleiß und -bruch führen. Mangelhafte Schmierung sowie Konstruktions- und Fertigungsfehler können zudem zu einer Erhöhung des Getriebelärms führen, was die Übertragungseffizienz beeinträchtigt und sogar zum vollständigen Stillstand der Windturbine führen kann.
Verformung oder Beschädigung der Rotorblätter: Die Rotorblätter einer Windturbine sind die entscheidenden Komponenten zur Erfassung der Windenergie. Wird ihre Oberfläche verformt, beschädigt oder vereist, verringert sich die Effizienz der Windenergienutzung – bis hin zum Stillstand der Generatorrotation.
Bremsanlagenstörung: Unzureichender Abstand zwischen Bremsband und Bremsscheibe oder unvollständige Lösung der Bremsanlage. In beiden Fällen erhöht sich der Drehwiderstand, wodurch der Generator nicht starten oder nur mit unzureichender Drehzahl laufen kann.
Elektrische Fehler
Generatorstörungen: Probleme wie Rotorwicklungsbruch, Schädigung der Magnetpole oder Kurzschluss bzw. Unterbrechung der Ständerwicklung beeinträchtigen direkt die Leistungsabgabe des Generators. Beispielsweise kann schlechter Kontakt zwischen Bürste und Schleifring oder Unterbrechung bzw. Kurzschluss der Erregerwicklung bewirken, dass der Generator nicht ordnungsgemäß Strom erzeugt.
Leitungsstörung: Unterbrechung, Kurzschluss oder schlechte Verbindung der Leitung zwischen Generator und Steuergerät oder Batterie behindert die Leistungsübertragung. Beispielsweise kann eine defekte Gleichrichterdiode, ein gebrochener Generatorwicklungsstrang oder eine unterbrochene Verbindungsleitung zur Batterie zu einer niedrigen oder instabilen Ausgangsspannung führen.
Steuereinheitfehler: Die Windkraftanlagen-Steuereinheit überwacht den Zustand des Generators und passt die Betriebsparameter an. Bei einer Fehlfunktion der Steuereinheit – etwa durch einen Programmfehler oder eine Kommunikationsstörung – kann der Generator möglicherweise nicht gestartet, gestoppt oder parametergesteuert angepasst werden, wodurch sich seine Drehbewegung beeinträchtigt.
Störung im Steuersystem
Gier-System-Fehler: Das Giersystem passt die Richtung der Windkraftanlagen-Gondel an, um die Rotorblätter in Windrichtung auszurichten. Bei Beschädigung des Giermotors, zu großem Zahnradspiel oder einer Sensorstörung kann die Gondel möglicherweise nicht korrekt in Windrichtung ausgerichtet werden, wodurch die Stromerzeugungseffizienz sinkt.
Blattverstellungssystem-Fehler: Das Blattverstellungssystem optimiert die Windenergieaufnahme der Windkraftanlage durch Anpassung der Rotorblattwinkel. Bei einer Fehlfunktion des Verstellungsmotors, einer Blockierung der Rotorblätter oder einer Sensorstörung kann der Blattwinkel fehlerhaft sein, wodurch die Drehstabilität beeinträchtigt wird.
Sensorausfall: Wenn Sensoren wie ein Anemometer und eine Windfahne ausfallen oder falsche Daten liefern, kann das Steuerungssystem die Umgebungsbedingungen falsch einschätzen, wodurch der Start und die Drehung des windkraftanlage .


